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iMac – Daten, Fakten und Informationen

Das Besondere am iMac ist seit der Einführung im Jahr 1998 die Tatsache, dass sämtliche Komponenten des Rechners im Bildschirm untergebracht werden. Dadurch benötigt man keinen zusätzlichen Tower und somit auch keinen weiteren Platz am Schreibtisch. Auf dieser Seite möchten wir einige Informationen zum iMac geben.

iMac

Während die ersten Ausführungen noch in recht großen Röhrenmonitoren veröffentlicht wurden, befinden sich die gesamte Hardware seit der dritten Generation aus dem Jahr 2004 hinter dem Flachbildschirm, sodass die Größe des iMacs erheblich verringert werden konnte.

Beliebt ist der iMac bei den Apple-Nutzern vor allem durch das ansprechende Design sowie den geringen Platzbedarf.

Aktueller iMac

Seit 2009 wird die sechste Generation des iMac angeboten, dessen Komponenten in der Regel jährlich verbessert werden. Als eine wirklich neue “Generation” zählen in der Apple-Historie nur solche Modelle, bei denen grundsätzliche Funktionen oder das Design überarbeitet worden sind.

Aktuell wird also bereits die dritte Revision der sechsten Generation verkauft, wobei Experten davon ausgehen, dass möglicherweise bereits im Juli 2012 eine weitere Überarbeitung erscheinen wird, da zu diesem Zeitpunkt Apple sein neues Betriebssystem “OS X Mountain Lion” veröffentlichen wird.

Systemleistung

Der aktuelle iMac ist in vier Ausführungen zu erwerben, welche sich hauptsächlich in der Leistung, aber auch in der Display-Größe unterscheiden. Die beiden günstigeren Varianten arbeiten mit einem 21,5″ großen Bildschirm, welcher eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel unterstützt, die beiden teureren Modelle bieten 27″ und eine Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixeln.

Zusätzlich unterscheiden sich die Ausführungen des iMac jeweils technisch voneinander, wobei sehr auffällig ist, dass hier zwischen dem größeren 27″- und dem preiswerteren 21,5 “-Modell praktisch nur die Display-Größe den Preisunterschied macht.

Alle vier Varianten besitzen 4 Gigabyte Arbeitsspeicher, wobei sich dieser teilweise bis zu 16 Gigabyte aufstocken lässt. Apple bietet bei einer Bestellung im Apple Store die Möglichkeit, kleinere Feinjustierungen am Gerät vorzunehmen, die dann zusätzlich im Preis verrechnet werden (BTO-Option).

In der aktuellen Generation wurden ausschließlich Quad-Core-Prozessoren von Intel verbaut, standardmäßig befindet sich in den Computern ein Intel i5-Prozessor, lediglich die Gigahertz-Zahl unterscheidet sich bei den einzelnen Modellen und geht von 2,5 GHz in der günstigsten Variante bis zu 3,1 GHz im teuersten iMac. Mit Ausnahme der preiswertesten Ausführung bieten die anderen Modelle allerdings optional an, auch einen schnelleren i7-Prozessor verbauen zu lassen.

Die aktuellen iMacs haben eine 1 Terabyte große Festplatte, nur das Einsteigermodell bietet lediglich 500 Gigabyte Speicherplatz.

Bei der Grafikkarte bestehen nur marginale Unterschiede, lediglich die teuerste Variante des iMac bietet einen deutlich leistungsfähigeren Chip mit doppeltem Speicher an.

Alle Ausführungen besitzen eine integrierte “FaceTime”-HD-Webcam, einen abwärtskompatiblen SDXC-Karten-Steckplatz, zwei integrierte Lautsprecher, übliche Anschlüsse für Mikrofon und externe Boxen, USB2.0, Firewire, sowie einen beziehungsweise zwei (beim 27 Zoll-Modell) Thunderbolt-Anschlüsse für Apples hauseigenen Übertragungsstandard, welcher weitaus schneller ist als etwa USB 3.0.

Geschichte des iMac

Der erste iMac aus dem Jahre 1998 bot einen G3-Prozessor der Firma Motorola, eine 4 Gigabyte große Festplatte, eine ATI Rage IIc-Grafikkarte sowie 32 Megabyte RAM an. Die damalige Bildschirmauflösung betrug 1.024 x 768 Pixel, wobei viele Kritiker die Bildqualität als recht unscharf bewerteten.

Nach einigen kleinen Verbesserungen veröffentlichte Apple im Oktober 1999 den sogenannten “iMac DV”, welcher sich vor allem an Videofilmer richtete und eine Firewire-Schnittstelle sowie die Software “iMovie” anbot, um Filmmaterial von DV-Kameras nativ bearbeiten zu können.

Im Jahr 2002 wurde die zweite Generation des iMac veröffentlicht, nun erstmals mit einem Flachbildschirm. Die Komponenten des iMac befanden sich bei diesem Modell allerdings in dem relativ großen halbkugelförmigen Fuß des Computers. Dennoch war der “iMac 2″ ein Erfolg, da er deutlich platzsparender war als der Vorgänger. Zudem gab es Ausführungen mit einer Bildschirmgröße von damals außergewöhnlich großen 20″.

Nachdem die dritte Generation die Systemkomponenten hinter den Flachbildschirm verfrachtete, gab es in der Folge nur noch kleine Veränderungen am Design sowie Hardware-Verbesserungen. Die vierte Generation von 2006 arbeitete erstmals mit einem Intel-Prozessor anstelle des G5.

Die sechste Version von 2009 brachte bereits die Möglichkeit, auf einen Quad-Core-Prozessor zurückzugreifen, mit der Revision C von 2011 wurden diese der neue Standard bei allen iMacs.

Zukunft

Analysten glauben, dass schon im Juli 2012 eine neue Revision des aktuellen iMac veröffentlicht wird, da seit dem letzten Update nun etwas mehr als ein Jahr vergangen ist und zudem demnächst das neue Betriebssystem Mountain Lion veröffentlicht wird.

Praktisch als sicher kann die Verwendung neuer Intel-Prozessoren angenommen werden. Außerdem existieren Gerüchte über die Verwendung eines hochauflösenden Retina-Displays, das Auflösungen bis zu 3.840 x 2.160 unterstützen könnte.