In diesem HowTo möchte ich mich nicht mit der Materie und der Frage “Was ist Wardriving?” beschäftigen, sondern einfach nur erklären, was ihr dafür braucht, und wie man das Ganze am geschicktesten macht.
Was brauch man für das Wardriving mit dem iPhone?
- ein iPhone natürlich (Jailbreak erforderlich!)
- App: WiFiFoFum (über Cydia erhältlich)
- genug Zeit
Einstellungen treffen
- Startet nun die App
- Geht auf Settings
- Folgende Einstellungen sind zu treffen, um genaue Ergebnisse aufzuzeichnen:
Scan Frequency: 2 seconds
RSSI Filter: 0
Infrastructure: On
Ad Hoc: On
Secure: On
Accuracy Filter: 20 meters
Contribute: Eure Entscheidung
Nun ist die App vorbereitet. Ihr könnt nun einfach losziehen.
Wie zeichne ich nun die Access Points auf?
- Gehe auf Logging.
- Schaltet das Logging an.
- Gehe auf Networks.
- Drücke oben Start, wenn es noch nicht an ist.
Während das Logging aktiviert ist und die App nach Access Points sucht, geht das iPhone nicht in den Lock-Mode! Ihr könnt also so lange scannen, wie ihr wollt, ohne darauf zu achten, dass das iPhone an bleibt.
Nachdem ihr ein bisschen gesammelt habt, könnt ihr das Scanning stoppen und die Log-Datei wird erstellt. Diese könnt ihr euch dann sogar als E-Mail zuschicken lassen und in diversen Foren hochladen. Oder ihr könnt die Datei in Google Maps oder Google Earth importieren und seht dann die Access Points, die ihr gefunden habt.
Andere Funktionen von WiFiFoFum
Unter dem Tab Nearby könnt ihr die Access Points sehen, die bei euch in der Nähe schonmal gescannt worden sind. Ihr könnt zu jedem einzelnen auch die Details aufrufen.
Die Radar-Funktion bietet euch eine kleine Veranschaulichung der Access Points, die ihr gerade empfangen könnt. Leider ist diese Funktion aber noch ein wenig buggy.
Nach 2 Stunden scanning hatte mein iPhone 4 übrigens nur ca. 20% weniger Akku.
Hier übrigens mal noch ein paar der lustigsten SSIDs (WLAN-Namen), die wir so gefunden haben: Lustige WLAN-Namen.
Spätere Weiterverarbeitung der Logs
Wie schon gesagt, kann man die exportierten Logs auch weiter in z.B. Google Maps verwenden.
Voraussetzung dafür ist ein Google Account, unter dem man eigene Karten in Google Maps abspeichern kann.
- Geht auf Google Maps.
- Klickt auf Meine Karten
- Wenn ihr Google Maps zum ersten Mal benutzt, klickt auf Erste Schritte. Ansonsten auf Neue Karte erstellen.
- Dann gebt ihr einfach einen Titel ein und klickt oben auf Importieren.
- Es öffnet sich ein kleiner Dialog, in dem ihr dann einfach eure KML-, KMZ- oder GeoRSS-Datei hochladen könnt.
- Nach dem Upload seht ihr alle Access Points, die ihr gesammelt habt und links stehen auch nochmal die Namen.
- Ihr könnt dann noch einstellen, ob diese Karte öffentlich oder privat sein soll.
- Mit einem Klick auf Fertig speichert ihr die Karte ab. Das war’s.


Letzte Kommentare